東京の m・チェン

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Gyôza Rezept

Ich will die Seite hier nicht ganz verkommen lassen, deswegen biete ich von Zeit zu Zeit eines meiner Rezepte an.

Diesmal:

Gyôza

Gyôza wurden - wie so viele japanische Gerichte - aus dem Chinesischen (dort Jiaozi ) übernommen. Man könnte sie mit Maultaschen oder auch Ravioli vergleichen (wobei kein Nudelteig verwendet wird ).
Gyôza sind in Japan weit verbreitet. Sie werden hauptsächlich mit Fleisch und Gemüse gefüllt, allerdings ist auch jede andere Füllung möglich, da die Teigtaschen neutral sind. Oft werden sie in Nudelsuppenrestaurants als Beilage gereicht und in einen Dipp aus Sesamöl, Chili, Essig und Sojasauce getaucht.

Für ca. 60 Stück:

300g bis 400g Hackfleisch (ich bevorzuge Schwein, aber Rind geht sicherlich auch )
60 Teigblätte (die bekommt ihr schon fertig im Asialaden aus der Kühltruhe, das Auftauen gestaltet sich nur manchmal schwierig ... )
4 Kohlblätter 1/4 Eisbergsalat
ca. 150g Frühlingszwiebeln (Lauchzwiebeln tun's auch )
1 1/2 Knoblauchzehe
2 EL Kartoffelstärke
2 EL Sojasauce
3 TL Sesamöl
3 TL Wasser
Salz, Pfeffer und andere Gewürze nach Geschmack
Pflanzenöl zum Braten (kein Rapsöl, das wird nicht erhitzt! )
ODER
Öl zum Frittieren

Für den Dipp:
Sojasauce und Reisessig mit einigen Tropen Chiliöl - wer kein Chiliöl hat, kann auch Chiliflocken oder Pulver verwenden

  1.  Wenn ihr die Kohlblätter verwendet, dann müssen diese gekocht werden. Danach lasst ihr sie abkühlen, drückt sie aus und hackt sie fein.
    Eisbergsalt muss nicht vorher gekocht werden. Auch diesen hacken.
  2. Die Frühlingszwiebeln und den Knoblauch feinhacken und zum Kohl geben.
  3. Mit etwas Salz und Pfeffer würzen. Dann die Kartoffelstärke dazu geben und mit einer Gabel oder Kochstäbchen vermischen. Nicht mit einem Löffel öder den Händen, sonst entsteht kein Film über dem Kohl, welcher verhindert, dass die Mischung wässrig wird! Beiseite stellen.
  4. Das Hackfleisch mit der Sojasoße, dem Sesamöl und dem Wasser gut vermischen. Danach in einer Pfanne krümelig braten. Hinterher die Flüssigkeit abtropfen lassen und dann zur Kohlmischung geben. (siehe Bild 4. )
  5. Das Ganze gut vermengen und kurz abkühlen lassen.
  6. Jetzt wird gefüllt! Die Teigblätter vorsichtig voneinander trennen, die Ränder leicht anfeuchten und dann 1 Teelöffel Füllung in die Mitte geben. Vorsichtig zusammenklappen und die Ränder aufeinander drücken. Wenn es nicht sofort hält, kann mit einer Gabel nachgeholfen werden - mit dieser werden die Ränder festzusammen gedrückt. (siehe Bild 6.)
  7. Dies solange machen bis alle Gyôza halbmondförmig gefüllt sind. (siehe Bild 7. )
  8. Für gebratene Gyôza: Bratpfanne stark erhitzen, Öl hinzugeben. Hitzezufuhr verringern und Gyôza hinzugeben. Kurz braten, bis die Unterseite eine goldbraune Färbung annimmt. Heißes Wasser hinzugeben bis die Gyôza bis zur Hälfte bedeckt sind.  (siehe Bild 8. )Die Pfanne abdecken und die Hitze erhöhen. Die Gyôza dünsten bis die Flüssigkeit verdampft ist. Gyôza mit einem Pfannenwender herausnehmen, umgedreht auf einem Servierteller anrichten und sofort servieren. Fertig!
  9. Für frittierte Gyôza: Reichlich Öl in einer Fritteuse oder einem großen Topf erhitzen. Nicht zu viele Gyôza auf einmal in den Topf geben. Frittieren, bis sie auf allen Seiten knusprig und goldbraun sind - je heißer das Öl, desto schneller geht es, also Vorsicht! Eine Seite Küchenpapier auf einen Teller legen und die Gyôza nach dem Frittieren dort abtropfen lassen. Möglichst heiß servieren. Fertig!
  10. Für den Dipp: Je nach Geschmack die Sojasauce mit dem Essig und dem Chiliöl vermengen.

4. Gyza.jpg

6. CIMG0985.jpg

7. CIMG0984.jpg

8. CIMG0986.jpg

Tipps:
1. Wenn euer Asialaden es mit der Kühlkette auch nicht so genau nimmt wie meiner, dann kann das mit dem Auftauen ziemlich schiefgehen - oft ist dann der obere oder untere Teil der Teigplatten matschig und nicht zu verwenden. Bei mir funktioniert das dann folgendermaßen: am Abend, bevor ich die Gyôza machen will, nehme ich die Platten aus dem Frost und lege sie umgedreht in den Kühlschrank (d.h. die Unterseite der Verpackung nach oben ). Am nächsten Morgen dreh ich die Packung sofort um.  Dann werden die Platten meistens ganz gut. Versucht nicht die Packung vorher zu öffnen, damit das Wasser abläuft, weil die Teigplatten dann sehr schnell austrocknen.
2. Gyôza lassen sich mit allem füllen: Garnelen, Tomaten, Ei, Fisch, Pilze, Kürbis, Kartoffeln, Möhren, weichgekochte Nüsse und und und... Probiert es ruhig mal aus. Allerdings kann es passieren, dass ihr anfangs ein bisschen rumexperimentieren müsst, bis ihr eine Füllung findet, die euch schmeckt.
3. Wenn die Gyôza nicht halbmondförmig werden, macht das gar nichts. Wenn ihr noch nicht so geübt seid, können sie auch kugelig und oval sein. Oder ihr nehmt einfach 2 Blätter: Gebt auf das eine ruhig viel Füllung, legt das andere Blatt drauf und drückt es zusammen.

Das war mein Rezept. Vielleicht wollt ihr es mal probieren? Wenn ja, dann gebt mir Bescheid, wie es geworden ist und wie es geschmeckt hat, das würde mich freuen. Wenn ihr außerdem gern ein Rezept hättet, aber es nirgends finden könnt, fragt mich ruhig, vielleicht weiß ich, wie man es kocht.^^

Alles Liebe, bis demnächst
m-chen

21.1.09 11:19


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